Zitate, Anekdoten & Informationen

An apple a day, keeps the doctor away.

Der Ursprung dieses Spruches ist sehr wahrscheinlich nicht auf den rohen Verzehr von Äpfeln zurückzuführen, sondern entstand während der Kolonialzeit in den USA. Abgesehen von unveredelten (und daher für den Verzehr kaum geeigneten) Wildsorten waren damals kaum Zuckerquellen zur Vergärung vorhanden. Der Spruch dürfte daher in erster Linie als Aufforderung zum regelmäßigen Schnapstrinken gemeint gewesen sein.

Ein Apfel am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel

   
 

Der Apfel in der Mythologie

Der Apfel spielt in allen eurasischen Kulturen eine Rolle, und zwar als Symbol der Liebe, Sex, der Erkenntnis, der Fruchtbarkeit und des Lebens. Als uraltes Symbol der Erde und der Offenbarung des weiblichen Prinzips wurde der Apfel schon von Anfang an Göttinnen der Liebe, der Jugend und Fruchtbarkeit zugeordnet:

In der nordischen Sage schenkte die Göttin Iduna (Iduna = Immergrün, lat. Die Erneuernde/die Verjüngende) goldene Äpfel an das Göttergeschlecht der Asen, die dadurch ewige Jugend erhielten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel

   
 

Farbassoziationen

  • der Apfel als Symbol für Gesundheit / gesunde Ernährung / Wohlbefinden / Fitness
    (frisches Obst, Vitamine, Nährstoffspender, Heilpflanze...)
    => Grün
  • der Apfel als Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit (Altertum), als Aphrodisiakum (bei den Alten Griechen und Römern)
    => Rot
  • der Apfel als Symbol für Tradition und Herrschaft (Macht, Reichtum) bei der Krönungszeremonie von Herrschern und Königen (Reichsapfel in der linken Hand)
    => Gold (Gelb)
   
 

Gesundheit

Äpfel enthalten mehr als 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente und zudem wichtige Vitamine. Mit 52 kcal pro 100 g sind sie als Zwischenmahlzeit ideal. Sie enthalten je nach Sorte, Wachstum und Lagerbedingungen zwischen 0 und 35 mg Vitamin C, was nicht sehr hoch ist im Vergleich zu anderen Früchten und 70% der Vitamine sitzen vor allem in der Schale. Außerdem sitzen in der Schale wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Magnesium und Eisen.
Interessant sind auch die weiteren Inhaltstoffe des Apfels: Fruchtsäuren fungieren als biologische Zahnbürste; Apfelsäure löst Harnsäure auf und ist somit ein natürliches Mittel gegen Rheuma oder Gicht. Auch aufgrund der enthaltenen „bioaktiven Substanzen“ ist der Apfel so wettvoll für unsere Gesundheit. Farb- und Gerbstoffe (Phenolsäuren und Karotinoide) schützen vor Herz- und Kreislauferkrankungen und Krebs. Was den Apfel zusätzlich auszeichnet ist sein hoher Ballaststoffanteil, vor allem das lösliche Pektin, das den Cholesterinspiegel senken hilft und auch gegen Darmkrebs vorbeugen kann. Weil das Apfelpektin so quellfähig ist, regt es die Verdauung an und sorgt für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Mit seinem hohen Fruchtzuckergehalt ist der Apfel ein idealer Muntermacher. Für Kinder und Säuglinge ist ein geriebener Apfel ein altbewährtes Mittel gegen Durchfall.

Quelle: http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/2002/10/10/index.html

   
 

Die Symbolik des Apfels in Geschichte und Religion

Welche Symbolik der Apfel trägt, hängt stark vom Kontext ab, in dem er dargestellt ist:

  • Als Reichsapfel ist er das Symbol der Herrschaft (aber dieser Apfel war – gelegentlich – mit Sand (oder Asche) gefüllt zum Zeichen der Vergänglichkeit aller irdischen Macht).
  • In Zusammenhang mit Schlange, Adam und Eva ist er das Sinnbild der Versuchung und Sünde.
  • In den Händen Christi steht er für die Erlösung von der durch den Sündenfall bedingten Erbsünde.
  • Auf Bildern, die das Jüngste Gericht darstellen, halten Erlöste Äpfel als Symbol des wiedereroberten Paradieses in der Hand.
  • Typisch für das späte Mittelalter sind Darstellungen, auf denen die Muttergottes dem Kind den Apfel überreicht. Dies steht in der Bedeutung: Christus nimmt die Sünden der Welt auf sich und erlöst dadurch die Menschheit.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel

   
 

 
Dr. med. Holger Marsch Dr. med. Christian von Ostau Dr. med. Anette Weise Ute Steinke-Vollrath Dr. med. Bettina Brömmelhaus Dr. med. Kerstin Barlag Dr. med. dent. Oliver Lang Dr. med. dent. Thomas Grundmann